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Diggin Deeper, Vol. 1: mit KI verborgene Assets heben

2021-06-11 von Johannes Humbert (LinkedIn | Twitter)

Wenn Daten das neue Öl sind, dann sind Informationen das neue Gold. Und das liegt oftmals verborgen in Verträgen, E-Mails, Jahresberichten oder Freitextnotizen im CRM und ERP. Um an dieses Gold zu kommen, bedarf es viel Extraaufwand für Mitarbeiter. Unnötigerweise.

Fakten sind Fakten: Googelt man den Begriff „Fachkräftemangel“ kriegt man fast vier Millionen Treffer angezeigt. Und laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird der Fachkräftemangel mittlerweile als größtes Geschäftsrisiko eingestuft. Der demografische Wandel ist dabei sicherlich der größte Treiber. Nun gibt es verschiedenste Möglichkeiten, diesem Geschäftsrisiko entgegenzuarbeiten, und diese werden kontrovers und leidenschaftlich diskutiert.

Was dabei aber so gut wie gar nicht beachtet wird, ist die Tatsache, dass viele hoch spezialisierte Fachkräfte und unzählige bestens ausgebildete Sachbearbeiter heutzutage einen Großteil ihrer kostbaren Zeit mit Lesen und Dokumentieren verbringen. Man kann auch sagen: verschwenden. Denn das ist in vielen Fällen völlig überflüssig. Um an die für Unternehmen so wichtigen Informationen aus Texten zu gelangen und sie digital verwertbar zu machen, gibt es KI-Lösungen.

Das soll nicht heißen, dass künstliche Intelligenz die Lösung für das Problem des Fachkräftemangels ist. Es soll vielmehr heißen, dass mit KI jetzt schon Fachkräften die Möglichkeit gegeben wird, vermehrt ihre Kernkompetenz gewinnbringend in ein Unternehmen einbringen zu können.

Ergebnis:

Ein Unternehmen profitiert also dadurch gleich doppelt. Zum einen können sich Mitarbeiter mehr auf ihre eigentliche Arbeit fokussieren, und zum anderen werden die erwähnten wichtigen Informationen, wertvolle Assets gehoben – sie werden automatisiert verwertbar gemacht. Und das auf menschlichem Niveau. Nein, Fachkräfte werden nicht ersetzt, sie werden für wichtigere Aufgaben frei. Die auf Deep Learning basierten KI-Modelle generieren „lediglich“ Antworten und Analysen aus dem Dokumentenbestand, für die sonst Fachkräfte abgestellt werden müssen. Und diese Antworten und Analysen können dann wiederum von den Fachkräften sinnvoll genutzt werden – schneller und besser.

Einer muss es machen

Im Dokumentenbestand vieler Unternehmen schlummern diese Assets vor sich. Eigentlich kann es sich kein Unternehmen leisten, diese zu ignorieren oder aus Ressourcengründen nicht zu nutzen. Ja, doch wer soll das machen? Eben. Also dann eben Fachkräfte mit dieser – technologisch betrachtet – überflüssigen Aufgabe binden? Und gleichzeitig über den Fachkräftemangel lamentieren? Das muss doch nicht sein. Dafür gibt es KI-Lösungen. Diese übernehmen und erledigen den Job.

KI-Lösungen suchen, finden und analysieren Informationen aus großen Dokumentenbeständen – schnell und zuverlässig. Sie heben diese wertvollen Assets. Und sie heben weitere Assets: wertvolle Mitarbeiter.